Spitzname -

 

Geburtstag / -ort 16.06.1984 / Siegen
Nationalität deutsch
Grösse 2,07 m
Beruf B.A. in Wirtschaftswissenschaften
Position / Nummer Diagonal / 10
Bei evivo seit 2009 und 03/05
Bisherige Verein

Tv Dresselndorf
Volleyball-Internat Frankfurt
VCO Berlin
evivo Düren
Copra Piacenza
Esse-ti Carilo Loreto

Größter Erfolg
deutscher Vizemeister 2005
Vizepokalsieger 2006
Sieger Top Teams Cup 2006
2.Platz CEV Pokal 2007
italienischer Vizemeister 2007
italienischer Meister 2009
Ziele mit evivo Langfristig Meister und Pokalsieger zu werden.
Motto If the going gets tough, the tough get going
Vorbild -
Hobbys
Lesen
Hörbücher
mein Hund
Musik -
Leibgericht
Tagliata
Tiramisu

Christian Dünnes musste sich erst einmal umgewöhnen. Im italienischen Piacenza ist nun mal vieles anders als in Düren. Mit Piacenza hat der 25-Jährige in der vergangenen Saison in der stärksten Volleyball-Liga der Welt die Meisterschaft gewonnen.

Jetzt steht der 2,07-Meter-Riese vor einer ganzen Reihe anderer Aufgaben. In Düren muss sich Dünnes daran gewöhnen, Beruf und Leistungssport zu kombinieren. Diesen Schritt hat er ganz bewusst gemacht, um frühzeitig Erfahrung für ein Leben nach dem Volleyball zu sammeln. „Das ist relativ anstrengend“, schildert der Mann, der als einer der spektakulärsten Transfers der neuen Saison gilt. Allerdings meistert Dünnes seinen neuen Alltag problemlos. Dass seine Stelle bei den Stadtwerken Düren, die mit ihrer Strommarke evivo Namensgeber sind, interessant sein würde, das war Dünnes von Anfang an klar. „Es macht mir noch mehr Spaß, als ich vorher gedacht habe“, berichtet er jetzt mehr als zufrieden. Sportlich ist Dünnes, der in Düren natürlich eine Führungsrolle inne hat, ebenfalls zufrieden. „Wir haben als Mannschaft großes Potenzial. Es geht jetzt darum, dass wir daraus eine gute Mannschaftsleistung formen und mehr sind als Summe der Einzelspieler.“ Und dieser Prozess braucht Zeit.

Zwei Dinge werden in Düren anders sein als in Piacenza. Da ist einmal der Ball. In Italien wird mit einem anderen Fabrikat gespielt. „Das ist ein sehr großer Unterschied. Das braucht seine Zeit, sich da umzustellen. Aber mittlerweile geht es.“ Die zweite Veränderung: In Italien hat Dünnes zwar in jedem Spiel Einsatzzeit, auch über längere Phasen, gehabt. Aber Stammspieler war er nicht. Im Gegensatz zu Düren. Hier zählt Trainer Sven Anton auf den Rückkehrer.