evivo schlägt Haching 3:2
Das Spiel beginnt gut für evivo. Die Hachinger produzieren in Person von Max Günthör, Denis Kaliberda und Roy Friedrich leichte Fehler im Angriff. Dazu kommt ein Aufschlag mit Wirkung von evivo-Angreifer Christian Dünnes, ein Block gegen Marco Liefke und ein erfolgreicher Gegenangriff von Jan Umlauft. Düren führt 10:4. Erst jetzt findet der Gast aus Bayern in die Partie. Zu spät für Satz eins. Probleme in der Dürener Annahme bei Aufschlägen von Max Günthör und ein Ass von Marco Liefke lassen Haching zwar noch einmal auf 21:18 heran kommen. Doch dann macht evivo den Sack zu. Erstmals beteiligt: Neuzugang Michael Olieman, der bei einem Kurzeinsatz erfolgreich zum 24:18 blockt.
Durchgang zwei bleibt zunächst ausgeglichen. Bis zum 14:14 wechselt die Führung häufig, da beide Teams starke Blockarbeit verrichten. Anschließend geht evivo 16:14 in Führung, nachdem Dünnes im Angriff nach guter Abwehrarbeit erfolgreich ist. Der Vorsprung hält nicht lange. Die Dürener Annahme hat große Probleme mit den Sprung-Flatteraufschlag von Hachings Friedrich. Die Gäste müssen sonst nicht viel tun, um mit 20:17 in Führung zu gehen. Düren hat die kleine Schwächephase jetzt überwunden und kann in Person von Dünnes aus der eigenen Abwehr heraus punkten. Als Friedrich einen Hachinger Angriff verschlägt, steht es nur noch 24:23 für die Gäste. Der nächste Ballwechsel ist wieder hart umkämpft. Allerdings behält der junge Gäste-Angreifer Denis Kaliberda mit einem gut platzierten kurzen Ball die Nerven und besorgt so den Satzausgleich.
Der vorentscheidende Lauf im dritten Satz beginnt früher. Diesmal ist evivo wieder am Drücker und nutzt Fehler von Eugen Bakumovski, Marco Liefke und Roy Friedrich aus. Als Artur Augustyn im Block gegen Günthör erfolgreich ist, führen die Gastgeber 16:10 und geben diesen Vorsprung bis zum Satzende nicht mehr her.
Im vierten Satz sehen die Zuschauer erneut ein umgekehrtes Bild. Haching führt. Nach einem 3:8-Rückstand, der aus Dürener Annahme- und Angriffsfehlern sowie einem Ass von Denis Kaliberda resultiert, kommt evivo noch einmal auf 8:10 heran. Enger sollte es in diesem Durchgang nicht werden. Die evivo-Annahme wackelt erneut zu sehr gegen Friedrichs Aufschläge. Nikolai Kracht trifft im Angriff nur die Antenne und Liefke verwertet seine Punktball-Chance. Das 17:10 für die Bayern ist vorentscheidend. Sven Anton wechselt und bringt nach zehn Monaten Verletzungspause Niklas Rademacher auf das Spielfeld. Trotzdem bleibt der Abstand konstant bis zum Satzende bestehen.
Im entscheidenden Tie-Break liegt evivo ständig in Führung. 6:4 steht es nach einem krachenden Dünnes-Block gegen Bakumovski. Kurz danach ist es Augustyn, der einen der spektakulärsten Ballwechsel des Abends mit einem Angriff zum 7:4 verwandelt. Erst kurz vor Schluss wackelt Düren noch einmal Umlaufts Annahme ist unsicher, Dünnes Angriff ist im Aus und der Gast schließt zum 13:14 auf. Den letzten Ball des Tages drückt Jan Umlauft mit dem schwachen linken Arm nach verunglücktem Pass von Ilja Wiederschein in den Hachinger Block. Von dort prallt der Ball gegen die Antenne und evivo kann einen wichtigen Sieg bejubeln. „Das war schon in Ordnung so“, kommentierte Generali-Coach Mihai Paduretu. „Düren hat in der entscheidenden Phase immer in Führung gelegen.“ Auf der anderen Seite freute sich evivo-Co-Trainer Keith Hansen über die fortgesetzte Leistungssteigerung nach der Heimniederlage gegen die Netzhoppers. „Wir haben und gefangen und werden jetzt immer besser“, so Hansen.
















