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Das nächste Heimspiel gegen Wuppertal
20.03.2010
19:30

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2:3-Heimniederlage

Schon wieder die Netzhoppers

Bittere Niederlage für evivo düren in der Volleyball-Bundesliga: Mit 2:3 hat die Mannschaft von Trainer Sven Anton das Heimspiel gegen die Netzhoppers Königs Wusterhausen verloren.

 

25:18, 25:22, 20:25, 17:25, 12:15 endete die spannende und hart umkämpfte Partie in der ARENA Kreis Düren nach zwei Stunden reiner Spielzeit. Wie schon im Hinspiel hat evivo eine bereits gewonnen geglaubte Partie noch aus der Hand gegeben und 2:3 verloren. Im Gegensatz zu dem Spiel Anfang November, bei dem die neu formierte evivo-Truppe noch nicht perfekt harmonierte, gab es diesmal andere Gründe für die Niederlage. Zum einen war evivos wichtigster Angreifer Christian Dünnes, der noch am Spieltag mit Fieber im Bett gelegen hatte, nicht im Vollbesitz seiner Kräfte. Der 24-Jährige tat sein Möglichstes. Mit zunehmender Spieldauer konnten die Netzhoppers jedoch häufiger erfolgreich gegen ihn verteidigen. Umgekehrt funktionierte die Block- und Feldabwehr der Dürener, die bis dato eine der großen Stärken gewesen war, gar nicht. KW-Angreifer Matthias Böhme konnte beinahe nach Belieben punkten und avancierte zum besten Spieler auf dem Feld. „In Block und Abwehr waren wir gegen ihn heute richtig schlecht“, kommentierte Sven Anton. Trotzdem wollte er mit seiner Mannschaft nicht zu hart ins Gericht gehen. Angesichts der angespannten Personalsituation sei es kaum zu verhindern gewesen, dass die junge Mannschaft auch mal einen schlechten Tag erwischen würde. Und das kann evivo derzeit aufgrund der vielen Verletzungssorgen nicht kompensieren. „Außerdem sollte man anerkennen, wenn ein Gegner verdient gewonnen hat“, sagte Anton in Richtung der Netzhoppers. In Düren merkte man der Mannschaft von Ex-evivo-Trainer Mirko Culic an, dass sie nach Wochen mit personellen und finanziellen Problemen wieder zu ihrem Spiel zurückgefunden hat. Starke Aufschläge und eine starke Verteidigung - Tugenden, die evivo bisher auch oft zeigen konnte – waren die Waffen der ganz offensichtlich wieder erstarkten Brandenburger. „Für uns ist dieser Sieg im Kampf gegen Abstieg enorm wichtig“, freute sich Culic. Für Düren verändert sich in der Tabelle nichts. Die Mannschaft bleibt Dritter, weil der SCC Berlin zu Hause gegen den VfB Friedrichshafen verloren hat.

 
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