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20.03.2010
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KW zu Gast in der ARENA

Düren ist gewarnt

Sven Anton möchte eine Premiere feiern. „Seit Mirko in Königs Wusterhausen trainiert, haben wir immer gegen ihn verloren“, berichtet der Trainer des Volleyball-Bundesligisten evivo düren.

 

Bekanntlich hat Anton Mirko Culic im Jahr 2008 auf der Dürener Trainerbank abgelöst. Seit dem sind evivo und die Netzhoppers Königs Wusterhausen drei Mal aufeinander getroffen. Düren wartet seit dem auf einen Sieg. Der soll am Samstag her, wenn evivo die Mannschaft, die meist kurz KW genannt wird, um 19.30 Uhr in der ARENA Kreis Düren empfängt. Die Ausgangslage ist klar: KW will mit einem Sieg den Abwärtstrend der vergangenen Wochen stoppen, evivo braucht den Erfolg, um Platz drei zu festigen. Düren gilt als Favorit, sollte aber in mehrfacher Hinsicht gewarnt sein. KW ist am Freitag mit voller Besetzung angereist. Eine derartige Meldung hat es aus dem Dürener Lager schon lange nicht mehr gegeben. Seit Wochen schon stehen René Reinarts, Michael Olieman, Niklas Rademacher und Alexander Mayer auf der Liste der Spieler, die nicht zum Einsatz kommen werden. „Das hat evivo auch bisher nicht gestört“, sieht Culic darin keine Schwächung der Hausherren. Sein Gegenüber Sven Anton hofft, dass sich daran nichts ändert. „Jetzt ist Schluss“, kündigte er an, der KW-Siegesserie ein Ende bereiten zu wollen. Das will seine Mannschaft, die nach der schmerzhaften 2:3-Niederlage im Hinspiel auf Wiedergutmachung sinnt, in die Tat umsetzen. Schließlich steht für evivo Platz drei auf dem Spiel – und zwar bis zum Beginn der Playoffs. Alles andere als ein Sieg würde das Ziel in Gefahr bringen. Zuletzt, beim deutlichen 3:0 in Bad Dürrenberg/Spergau, war Düren energisch aufgetreten und hatte dem Gegner keine Chance gelassen. Genau so konsequent wollen die Volleyballer von der Rur weiter machen. Wenngleich sie wissen, dass KW nicht zu unterschätzen ist. Die Mannschaft aus Brandenburg gilt als spielstark und hat mit Matthias Böhme den besten Punktesammler der Liga in den eigenen Reihen. Dazu kommen mit den Nationalspielern Sebastian Prüsener (Libero) und Manuel Rieke (Zuspiel) zwei der Besten ihres Fachs. Dürens starke Block – und Feldabwehr wird sich darauf konzentrieren, Böhme einigermaßen zu stoppen, um dann selbst zuschlagen zu können. „Düren spielt sehr gefestigt. Sie sind der Favorit“, sagte Culic, der seiner Mannschaft nach dem 1:3 gegen Pokalsieger und Vizemeister Generali Haching jedoch ansteigende Form attestierte. „Die Netzhoppers werden sich wieder steigern. Sie sind ein gutes Team. Wir wollen aber dafür sorgen, dass das gegen uns noch nicht der Fall ist“, so Sven Anton.

 
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