Ein deutliches 3:0
Satz 1: Bis zum 5:5 kann der Gast aus dem Badischen mithalten. Auch, weil Quero mit einem wuchtigen Aufschlag ein Ass markiert. Allerdings lässt Quero einen Fehler im Angriff folgen, Dünnes macht es besser und Düren zieht auf drei Punkte davon. Bis zur zweiten technischen Auszeit hat dieser Abstand Bestand. Es folgt eine Phase mit Aufschlagfehlern der Gäste, einer Ballberührung zu viel und einem Block von Nikolai Krach gegen Quero. Mit dem daraus resultierendem 18:12 ist der Satz entschieden. Weil die Gäste ihre Fehler nicht reduzieren können und evivo in Person von Jan Umlauft profitieren kann, wächst der Vorsprung.
Satz 2: Jetzt können Quero, Rakic und Co. länger mithalten und sogar einen Rückstand zum 7:8 aufholen, weil Engala erfolgreich gegen Dünnes blockt. Der Jubel über das 8:8 verstummt jedoch, da die Gäste einen Aufstellungsfehler begehen und Düren das 9:7 zuerkannt bekommt. Ein Angriffsfehler des TV, ein Ass von Dünnes sowie ein direkt verwandelter Ball von Ilja Wiederschein lassen evivo auf 15:9 enteilen – erneut die frühzeitige Vorentscheidung. Düren spielt den Satz souverän zu Ende.
Satz 3: Der Durchgang ist lange hart umkämpft. Quero besorgt mit einem Block gegen Kracht den 7:7-Ausgleich für seine Bühler und sorgt anschließend mit seinem Aufschlag für die 10:9-Führung der Gäste. Mit zwei erfolgreichen Angriffen in Folge von Dünnes steht es dann 13:12 für evivo. Bis 21:20 hält Bühl jetzt mit, führt zwischenzeitlich sogar mit einem Punkt, während evivo sich offenbar darauf beschränkt, die eigenen Fehler zu vermeiden. Die Geduld zahlt sich. Zwei Angriffsfehler von Klein bringen Düren die 24:20-Führung. Christian Dünnes verwandelt schließlich den dritten Matchball mit einem Angriff.
Mit der Leistung in den ersten beiden Sätzen zeigte sich Trainer Sven Anton zufrieden. „Im dritten Satz waren wir teilweise etwas zu hektisch und wollten vielleicht etwas zu viel“, erklärte er die Probleme gegen Ende. „Dann haben wir es aber doch geschafft, ruhig zu bleiben und damit auch verdient gewonnen.“ Mittelblocker Renzo Verschuren hat im Aufschlagspiel einen Unterschied gesehen. „Da waren wir heute ganz gut“, so der Niederländer. „Und deswegen haen wir letztlich deutlich gewonnen.“ Eine Selbstverständlichkeit sei der Sieg über den Aufsteiger, der bisher eine erfolgreiche Saison spielt, nicht gewesen. „Im dritten Satz hat man gesehen, dass sie Volleyball spielen können. Deswegen bin ich froh, dass wir das hier glatt gewonnen haben“, sagte Spielmacher Ilja Wiederschein.
Am kommenden Samstag gehen die englischen Wochen für Düren weiter. Dann tritt Düren beim Meister VfB Friedrichshafen an.
















