Training hat begonnen
Die Bälle fliegen wieder
Die Volleyball-freie Zeit ist vorbei. Das Team von evivo düren hat mit der Vorbereitung für die kommende Saison begonnen.
Trainer Sven Anton und Co-Trainer Björn-Arne Alber arbeiten seit dieser Woche mit neun Spielern an der bestmöglichen Form für die neue Saison, die am 23. Oktober mit einem Auswärtsspiel beim VC Spergau/Bad Dürrenberg beginnt. Zu Beginn hatten die Trainer Lob für ihre Schützlinge parat. Der Fitness-Test unter der Leitung von Dr. Oliver Bloch vom Olympiastützpunkt Rheinland (OSP) hat ergeben, dass sich alle Spieler an ihre Trainingspläne für die freie Zeit gehalten haben. „Die Jungs sind in besserer Form als Ende Juni“, berichtete Alber. Das bedeutet, dass das Team gleich auf höherem Niveau ins Training einsteigen kann. Bestes Beispiel dafür ist Michael Olieman. Der Niederländer hatte bekanntlich lange mit schweren Rückenproblemen zu kämpfen, wechselte zum Jahresbeginn nach Düren und hatte in den Playoffs seine ersten Einsatzzeiten. 60 Prozent – so hatte der ehemalige niederländische Nationalspieler seine Form damals bewertet. „Es ist viel besser geworden“, so der Linkshänder. Die Schmerzen verschwinden immer mehr, Beweglichkeit und Athletik kehren zurück. „Wir arbeiten darauf hin, dass er wieder so spielen kann wie vor drei Jahren. Da war er eine starke Waffe“, sagte Anton.
Mit im Training sind auch die Neuzugänge Petko Tunchev, Jaromir Zachrich, Christoph Eichbaum und Merten Krüger. Stefan Hübner und Christian Dünnes sind derzeit bekanntlich im Trainingslager der Nationalmannschaft. Sven Anton sieht im Fehlen der beiden Führungsspieler kein großes Problem. „Die Beiden sind so gut, dass sie sich schnell in die Mannschaft einfügen können.“ Möglicherweise kann das erst im Oktober passieren. Dann nämlich ist die WM in Italien, auf die die Nationalmannschaft sich gerade vorbereitet, vorbei. Bis dahin will der Trainer dafür sorgen, dass die anderen evivo-Mannschaftsteile gut funktionieren. Ein Augenmerk wird er dabei auf die Annahme richten. Bis auf Abwehrchef Fabian Kohl sind alle etatmäßigen Annahmespieler aus der vergangenen Saison nicht mehr in Düren. „Da müssen wir uns neu einspielen“, erklärte der Trainer.
Viel Arbeit mit dem Ball wartet also auf die Spieler. Damit ist nicht zwangsweise der Volleyball gemeint. Vor allem in den ersten Tagen und Wochen wird auch der Medizinball zum Einsatz kommen. 
















