Vorbereitung startet
Viel Arbeit wartet
Der Urlaub ist vorbei. Volleyball-Bundesligist evivo düren startet in die Vorbereitung für die neue Saison. Am Montag bittet Trainer Sven Anton seine neue Truppe zur ersten Einheit.
Athletik-Training beim Olympiastützpunkt (OSP) Rheinland in Köln steht auf dem Programm. Bis auf die beiden Nationalspieler Christian Dünnes und Stefan Hübner, die sich derzeit mit der deutschen Auswahl auf die Weltmeisterschaft, die Ende September in Italien beginnt, vorbereiten, tritt das neue evivo-Team komplett an. Das bedeutet, dass auch die Neuzugänge Jaromir Zachrich (vom SCC Berlin), Christoph Eichbaum (Netzhoppers Königs Wusterhausen Bestensee), Petko Tunchev (VBC Waremme) und Merten Krüger (Wuppertal Titans) mit dabei sein werden. „Ich freue mich darauf, dass es wieder los geht“, blickte Abwehrchef Fabian Kohl auf die Vorbereitung. Diese wird ungewohnt lange dauern. Denn wegen der WM startet die Saison erst Ende Oktober. Los geht’s erst am 23. Oktober mit einem Auswärtsspiel beim VC Spergau/Bad Dürrenberg. Zweieinhalb Monate lang wird Sven Anton die Mannschaft auf die neuen Aufgaben vorbereiten. „Wir haben viel Zeit, uns für die Saison einzuspielen“, sagte Kohl. Erst recht, weil die Mannschaft nicht bei Null starten wird. Bekanntlich hat das Team nach der Saison bis Ende Juni weiter trainiert und am OSP an der Fitness gearbeitet. Für die trainingsfreie Zeit hat jeder Spieler einen Plan mit auf den Weg bekommen. „Wir sind schon bei 70 Prozent“, so Kohl. Bis dass jeder Spieler den gewünschten Fitness-Stand erreicht hat wird also nicht viel Zeit vergehen. Zeit, die bleibt, um an der Feinabstimmung zu feilen. Dass mit Dünnes und Hübner zwei wichtige Spieler lange fehlen, bereitete dem Abwehrchef keine großen Sorgen. „Die Beiden sind so gut, dass es nicht lange dauern wird, bis sie sich eingefunden haben.“ Vor allem dann nicht, wenn der Rest des Teams bis dahin schon perfekt harmoniert. Und das ist das Ziel.An der Harmonie auf zwischenmenschlicher Ebene haben Fabian Kohl, Petko Tunchev und Merten Krüger unterdessen schon gearbeitet. Ein Besuch beim größten Volksfest der Region, der Annakirmes, stand auf dem Programm.
















