Rademacher verlässt evivo
Darauf haben sich der Spieler und die Verantwortlichen geeinigt. Der 28-Jährige wird künftig in der zweiten Liga beim VC Eintracht Mendig spielen. Das Hauptgrund für diese gemeinsame Entscheidung sind die zahlreichen körperlichen Probleme, die der 2,07-Meter-Riese in den vergangenen beiden Spielzeiten gehabt hat. Rademacher fiel aufgrund von Hüft- und Knieproblemen mehrfach langfristig aus. „Wenn der eigene Körper eindeutige Signale sendet, dann sollte man auf ihn hören“, sagte Rademacher. Deswegen entscheidet sich der 28-Jährige gegen die hohe Belastung und den großen Trainingsaufwand in Liga eins. Mit reduziertem Programm will „Nik“ künftig in Mendig, das vom ehemaligen evivo-Trainer Bernd Werscheck betreut wird, auf Punktejagd gehen. „Das ist keine Entscheidung gegen Düren, sondern gegen die erste Liga“, sagte Rademacher. „Würde ich weiter in der ersten Liga spielen, dann käme nur Düren in Frage.“ Der Spieler und die Verantwortlichen waren im Gespräch zur Übereinkunft gekommen, die Zusammenarbeit nicht zu verlängern – mit Rücksicht auf die Gesundheit Rademachers. „Ich bin jetzt wieder schmerzfrei und fühle mich fit“, sagte Rademacher. Möglich gemacht hat das die gute medizinische Betreuung in Düren. „Ich möchte mich für die Geduld Aller bedanken, die mir die Zeit gegeben haben, um zurück zu kommen“, sprach der Angreifer vom Ende der zurückliegenden Saison, in der er erstmals seit fast einem Jahr wieder eingreifen konnte. Das evivo-Team wünscht „Nik“ für die Zukunft eine schmerzfreie und erfolgreiche Zeit in Mendig und sagt „bis bald in der ARENA Kreis Düren“. Schließlich ist Niklas Rademacher auch abseits vom Volleyball in Düren sesshaft geworden. 

















