„Ich wäre sehr gerne in Düren geblieben. Aber es hat leider nicht sollen sein“, sagte der 29-Jährige. Bei evivo bedauert man die Tatsache, dass der Sympathieträger den Verein verlässt. „Dass Renzo geht ist schade“, so Geschäftsführer Rüdiger Hein. Das Problem ist die Verletzung des Mittelblockers. Anfang Mai war er von Mannschaftsarzt Dr. Jörn Hillekamp im St. Augustinus Krankenhaus Lendersdorf operiert werden. Ein Anriss der Bizepssehene wurde korrigiert. „Das hat alles prima geklappt. Die Heilung läuft toll, die Ärzte haben gute Arbeit geleistet“, berichtete der Niederländer. Allerdings wird es noch eine ganze Weile dauern, bis dass Verschuren wieder mit dem Volleyball-Training beginnen kann. „Ich denke, dass ich vielleicht im November zurück kommen kann“, sprach der 29-Jährige über die Perspektiven. Die hatte ihm Düren auch bieten wollen. Trotz der Verletzung, die Verschuren möglicherweise für die Hinrunde lahm gelegt hatte, hatte der Niederländer ein Angebot vorliegen, dass ihm auch in der Zeit der Rehabilitation eine Perspektive bieten sollte. So hätte Verschuren in der kommenden Spielzeit zunächst die Regionalligamannschaft des Dürener TV, dem Heimatverein von evivo, trainieren können. „Ich bin sehr froh, dass Düren mir dieses Angebot gemacht hat.“ Allerdings hat sich Verschuren anders entschieden. Ihn zieht es zurück in die Heimat nach Rotterdam. „Das war eine Entscheidung aus privaten Gründen“, erklärte der Mann, der im vergangenen Sommer nach Düren gekommen war. Zum einen wird das Haus, dass seine Partnerin und er derzeit bauen lassen, im Herbst fertig. „Ich will zudem wieder näher bei meiner Familie und meiner Freundin sein. Das ist für mich vor allem für die Zeit der Reha besser.“
Trotzdem bedauert es der 29-Jährige, dass das Kapitel Düren nun schon nach einer Saison endet. „Schade. Ich war in Düren sehr zufrieden und der Verein mit mir. Ich hatte hier eine sehr schöne Zeit.“ So betonte Renzo Verschuren noch einmal, wie gut ihm das Umfeld gefallen hat. „Wenn es auf dem Spielfeld läuft, dann machen die Fans Stimmung. Ich habe es bisher noch nicht erlebt, dass es ein Publikum wie in Düren gibt, das so sehr hinter dir steht, wenn es mal nicht läuft. “
Weil die Trennung in beidseitigem Einverständnis geschieht, sagt der Publikumsliebling auch nur auf Wiedersehen. „In Holland spielen wir meistens am Freitag. Das gibt mir die Gelegenheit, das eine oder andere Mal in Düren vorbei zu schauen. Das werde ich sicher tun. Ich bin gespannt, wie sich das neue Dürener Team macht. Man kann aber jetzt schon erkennen, dass es sehr stark sein wird.“
Der Verein wünscht Renzo Verschuren eine schnelle Genesung, sagt Danke für den tollen Einsatz in der vergangenen Saison und bis bald!