Ein Abend mit evivo

Das nächste Heimspiel:

18.02.2012 - 19:30 Uhr

evivo düren - RWE Volleys Bottrop

Noch



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Von wegen Urlaub

Die Saison ist für die Volleyballer von evivo düren seit gut zwei Monaten vorbei. Platz zwei im Pokal und Platz drei in der Meisterschaft sind ein gutes Ergebnis. Anfang August beginnt die Vorbereitung auf die neue Runde. Und was machen die Dürener Spieler? Sie trainieren. Drei Mal pro Woche fahren die Spieler nach Köln, um dort unter Anleitung des Sportwissenschaftlers Dr. Oliver Bloch an ihrer Form zu arbeiten. Athletik-Training ist auf dem Gelände der der Deutschen Sporthochschule angesagt. „Die Jungs sind sehr zufrieden mit dem Training“, sagte Coach Sven Anton. Die Mannschaft nutzt dabei das Angebot des Olympiastützpunktes (OSP) Rheinland, für den Bloch arbeitet. Bekanntlich ist der Kreis Düren im vergangenen Jahr dem Netzwerk des OSP als Gesellschafter beigetreten. Schwerpunkt in Düren: natürlich Volleyball mit evivo als Aushängeschild an der Spitze. Das Training in Köln hat eine ganz spezielle Ausrichtung. Die athletischen Defizite der Spieler sollen aufgearbeitet werden. „Während der Saison ist da oft keine Zeit für. Da geht es um Technik und Taktik“, schilderte Bloch, warum die Sommerpause ideal ist, um Dinge zu trainieren, die nicht Volleyball-spezifisch sind. Baustellen gibt es genügend. Beispielsweise der Rücken von Michael Olieman. Die akuten Schmerzen hat die medizinische Abteilung um Dr. Jörn Hillekamp in den Griff bekommen. Jetzt geht es darum, Muskulatur und Koordination wieder aufzubauen. Oder das Knie von Spielmacher Ilja Wiederschein. Bekanntlich musste der 33-Jährige im Frühjahr wegen eines Knorpelschadens operiert werden. Jetzt geht es darum, wieder volle Belastbarkeit zu erreichen. Auch den anderen Spielern tut das zusätzliche Training gut. „Wir wollen erreichen, dass wir Anfang August auf einem höheren Grundniveau anfangen können“, erklärte Sven Anton. Der Vorteil: Die hohe Belastung in der Vorbereitung bedeutet keinen Sprung von Null auf Hundert, die Verletzungsgefahr ist deutlich niedriger.

Obwohl in Köln kein Volleyball im Spiel ist, arbeitet die Mannschaft sehr diszipliniert. „Man merkt, dass jeder Spieler den Ehrgeiz hat, sich zu verbessern“, sagte Bloch. Und dieser Ehrgeiz ist stärker als die Abneigung des Volleyballer gegen Kraft- und Ausdauer-Einheiten. Im Juli ist trainingsfrei. Das bedeutet keinesfalls, dass die Spieler nicht weiter arbeiten. Bloch entwickelt für Jeden einen individuellen Trainingsplan, der die derzeitige Arbeit fortsetzt. Wenn die Vorbereitung los geht, will Sven Anton die Zusammenarbeit mit Bloch und dem OSP intensivieren.

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