Der Bericht zum Saisonende
Im Halbfinale teilte Düren das SCC-Schicksal und unterlag mit 0:3 Spielen; Berlin gegen den VfB Friedrichshafen, Düren gegen die Hachinger. „Schade, da war mehr drin“, blickte Trainer Sven Anton auf das letzte Spiel und die gesamte Serie zurück. Ob´s zum Finaleinzug gereicht hätte sei dahingestellt – aber Düren hatte im Heimspiel die große Chance, zumindest einen Sieg einzufahren. Auch zum Abschluss am Mittwoch in Haching war mehr möglich. Letztlich unterlag evivo den Bayern, weil diese kompakter und mit weniger Fehlern gespielt haben. 1:3 endete das Spiel aus Dürener Sicht, 18:25, 25:14, 18:25, 21:25 lauteten die Satzergebnisse vor 800 Zuschauern in Unterhaching. „Wir haben uns hier teuer verkauft“, sagte Trainer Sven Anton über die letzte Partie der Saison.
Die Enttäuschung über das Ausscheiden wird recht schnell verflogen sein. Im Dürener Lager sind sich Alle einig, dass das Team trotz der großen Verletzungssorgen das Bestmögliche aus der Situation gemacht hat. Am Ende musste evivo der Tatsache, dass wichtige Spieler lange ausgefallen sind und die anderen Spieler lange Zeit viel Last alleine tragen mussten, Tribut zollen. In den kommenden Wochen bietet sich den Spielern die Möglichkeit zur Regeneration und Entspannung.
Satz 1: Die Probleme, die evivo ab der Mitte des Durchgangs hat, deuten sich schon früh an. Die Annahme hat ihre Probleme gegen das gute Hachinger Aufschlagkonzept. Trotzdem hält Düren mit, weil es in der Feldabwehr wachsam ist. 7:8 liegt evivo hinten. Den entscheidenden Vorsprung spielen sich die Gastgeber anschließend heraus, weil sie mehrfach in der Lage sind, den Dürener Spielaufbau zu stören und so selbst punkten können. Über 12:16 und 15:21 zieht der Pokalsieger davon.
Satz 2: Selbiges Bild, umgekehrte Vorzeichen. Jetzt ist es evivo, das im Aufschlag überzeugt. Jan Umlauft und Niklas Rademacher steuern Asse bei. Ab der Satzmitte steht Christian Dünnes am Aufschlag. Er produziert zwar keine direkten Punkte, aber jede Menge Probleme in Serie für Haching. Von 12:8 zieht Düren, dass sicher in der Annahme steht und stark abwehrt, auf 20:11 davon. Die Vorentscheidung ist früh gefallen.
Satz 3: Wieder wechselt das Momentum: Düren, das mit Niklas Rademacher und phasenweise mit Nikolai Kracht in der Annahme neben Abwehrchef Fabian Kohl und Kapitän Jan Umlauft spielt, hat kurze Zeit Probleme gegen das Service von Max Günthör. Alles in Allem liefert Düren in dem Element Annahme aber eine gute Leistung ab. Die Gastgeber nutzen die Dürener Wackler, um von 4:1 auf 11:6 davon zu ziehen. Auch, weil der starke Block der Bayern mehrfach greift. So wie zum 24:18 gegen den ansonsten erneut sehr starken Christian Dünnes.
Satz 4: Diesmal gelingt es den Hachingern nicht, sich frühzeitig abzusetzen. Nach einem Block von Sebastian Kühner gegen Denis Kaliberda führt Düren 5:4, Haching kontert mit einem Ass von Sebastian Schwarz zum 12:10. Düren meldet sich mit einem Kracht-Block zum 14:15 zurück. Diesmal ist es Armin Dewes, der für Haching den entscheidenden Vorsprung herausholt. Erst blockt er Dünnes zum 17:14, dann serviert er ein Ass zum 18:14. Diesen Vorsprung können die Bayern bis zum Satzende durchspielen und damit den Finaleinzug klar machen.
















